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Lemgo hat die Spitzenkandidaten

Lemgo / Berlin. "Reallabore sichtbar machen, innovative Ideen würdigen und zu neuen Reallaboren ermuntern" – so lautet die Zielsetzung für die mittlerweile zweite Auslobung vom „Innovationspreis Reallabore: Testräume für Innovation und Regulierung", der am 10 November vergangenen Jahres startete. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) wird nun am 31. Mai 2022 die Sieger unter den 37 Finalisten ehren. Das Fraunhofer IOSB-INA schaffte es mit zwei Projekten aus dem Umfeld von Smart City bzw. Smart Traffic in die Endausscheidung und richtet damit einen Fokus des Wettbewerbs auf den Innovationsstandort Lemgo.
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Fraunhofer IOSB-INA zeigt Interoperabilität von Ethernet TSN

Die TSN/A - Konferenz, eine Kooperation der Avnu Alliance und der Fachzeitschriften Computer & AUTOMATION und Elektronik automotive gilt mittlerweile als einer der Wissens-Hubs im Bereich der industriellen Ethernet-Standards. Mit Time Sensitive Networking (TSN) wird das Standard-Ethernet erweitert, um Zeitsensivität für Anwendungen bereitzustellen, die eine robuste, deterministische Konnektivität erfordern. TSN hat eine breite Wirkung, insbesondere in Anwendungsbereichen wie der industriellen Produktion, Automotive und Pro AV / Consumer IP Networking. Die TSN/A-Konferenz 2019 behandelte die technologischen Aspekte der Normierung sowie anwendungsspezifische Themen in den verschiedenen Märkten und Branchen.
 

Fraunhofer und NXP präsentieren gemeinsam Interoperabilität von TSN: 

In der Interoperabilitätsdemo der Lemgoer Forscher wird die Kommunikationsklasse "Isochronous cyclic communication with bounded low latency" auf Basis von "Scheduled Traffic" geprüft (maximale QoS - Quality of Service). 

Das Testnetzwerk ist mit Komponenten von verschiedenen Herstellern (multi-vendor) und mit Link Speeds von 100 MBit/s und 1 GBit/s (mixed link speed) aufgebaut. Die Kooperationspartner zeigten, wie mehrere Protokolle (PROFINET und OPC UA) über ein TSN-Netzwerk übertragen werden können, ohne sich zu beeinflussen (auch in der genannten höchsten QoS-Klasse). Die grundsätzlichen TSN-Mechanismen, die in der Demonstration genutzt werden, sind Zeitsynchronisation, Preemption und Time Aware Traffic Shaping. Als weitere Partner des Centrum Industrial IT (CIIT) ind Phoenix Contact und Weidmüller mit Ihren Komponenten an der Demonstration beteiligt. Co-Entwickler und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer IOSB-INA, Carsten Pieper, hob die Wichtigkeit der Beteiligung unterschiedlicher Domänen und Anbieter hervor: "Die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit ist eine wichtige Basis für eine erfolgreiche Entwicklung und Markteinführung Industrieller Kommunikationssysteme. Ethernet TSN ist eine sehr vielversprechende Technologie. Zur Beherrschung der Komplexität und Interoperabilität sind aber ausgefeilte Test- und Diagnosekonzepte wichtig.“

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Fraunhofer und Partner weihen in Lemgo offiziell die CUNA-Produktion ein

320.000 Einwegbecher für Heißgetränke werden in Deutschland laut der Deutschen Umwelthilfe verbraucht – stündlich. Rund um das vom BMWK geförderte KI-Reallabor in Lemgo hat sich eine Kooperative aus zehn Partnern formiert, um dieser Herausforderung zu begegnen: Am 26. Ja-nuar wurde eine komplett digital unterstützte und nachhaltige Kunst-stoffproduktion für Mehrwegbecher eröffnet.
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„Smart City Daten auf ein solides Fundament stellen“

Fünf Fraunhofer-Institute, darunter das Fraunhofer IOSB-INA, haben sich vor fast einem Jahr aus der Morgenstadt-Initiative heraus in einer gemeinsamen Initiative von Fraunhofer, der Deutschen Telekom, Urban Software Institute und axxessio an der Ausgründung des Daten-Kompetenzzentrum für Städte und Regionen (DKSR) beteiligt. Ziel von DKSR ist es, Städte und Regionen in den unterschiedlichen Handlungsfeldern digitaler Stadtentwicklung mit seiner Beratung, seiner technologischen Unterstützung durch die DKSR Offene Urbane Datenplattform (OUP) und mit der Vernetzung in seiner Community zur Daten- und Handlungssouveränität zu verhelfen. Das in ganz Deutschland vernetzte Team mit Sitz in Berlin möchte diese Souveränität lösungsorientiert, effizient und pragmatisch umsetzen, um den Akteuren in den Digitalisierungsstäben der Städte eigenverantwortlich betriebene Lösungen zu ermöglichen. Die Bündelung der Kompetenzen aus den Instituten und den Partnerunternehmen heraus hat schon im ersten Jahr Erfolge verzeichnen können, vor allem im Bereich der strategischen urbanen Datennutzung.
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Produktionsdaten in Echtzeit: INAcarry im 5G-Anwendungszentrum erfolgreich getestet

M.Sc. Harry Fast und M.Sc. Andrej Friesen haben die mobile Sensordatenerfassungsplattform INAcarry 5G entwickelt und erstmalig im realen Betrieb der CUNA-Produktion in der SmartFactoryOWL eingesetzt: Es werden hochaufgelöste und dynamische Prozess- und Umgebungsdaten wie Beschleunigungen im dreidimensionalen Raum, Geräusche über ein Mikrofon sowie Videodaten aufgenommen und über eine 5G-Kommunikation an einen Server übertragen.
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Fraunhofer entwickelt Lösungen für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der industriellen Produktion

Wie macht die intelligente Nutzung von Daten Fabriken fit für die Zukunft? Im Projekt „Datenfabrik.NRW“ erarbeiten vier Fraunhofer-Institute (Entwurfstechnik Mechatronik IEM, Materialfluss und Logistik IML, Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB und Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS) konkrete Anwendungen für den vielfältigen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Produktion und setzen diese in realen Produktionsumgebungen bei CLAAS und Schmitz Cargobull um. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Zukunftsprojekt mit 9,2 Mio. Euro. Die Kompetenzplattform KI.NRW nimmt die Datenfabrik.NRW als KI-Flagshipprojekt in ihr Netzwerk auf.
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BMVI fördert neues Projekt: Stührenberg und Fraunhofer IOSB-INA bringen Intelligenz in die Fußgängerampel

(Lemgo) Nachdem sich die Entwickler der Stührenberg GmbH und Fraunhofer-Forscher aus Lemgo bereits mit intelligenten Lichtsignalanlagen (LSA) beschäftigt haben, folgt nun der nächste Schritt: Ab Oktober 2021 bringen die Projektpartner die künstliche Intelligenz (KI) auch in Ampeln für die Fußgängerquerung. Die Forschungsfragen richten sich dabei auf die Verringerung von Wartezeiten, Erhöhung der Sicherheit und Rücksicht auf vulnerable Personen. Möglich macht dies das BUndesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI:) Im Projekt „KI4PED“ soll ein innovativer Ansatz zur bedarfsgerechten Steuerung für Fußgängerampeln entwickelt werden. Wie auch bei dem Vorgängerprojekt für Autoverkehr gilt: Sollte die Technologie auf eine reale Verkehrssituation anwendbar sein, ist das Potenzial im Falle einer Skalierung enorm. Das Projekt läuft zunächst bis zum Juli 2022 und wird im Rahmen der Innovati-onsinitiative mFUND mit insgesamt 95.566 Euro durch das BMVI gefördert.
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Digitale Transformation: Wie weit sind die Städte?

(Lemgo / München) Die großen Herausforderungen, vor denen die deutschen Städte und Kommunen in Deutschland stehen, stehen im Zeichen der Digitalisierung und sich im Wandel befindlichen Demografie. Die Ziele sind klar: nachhaltiges Wirtschaften bei gleichzeitigem Wachstum der Wirtschaft und die Verbesserung der Lebensqualität im urbanen Raum.
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NRW-Wirtschaftsministerium empfiehlt drei Projekte zur Förderung

(Lemgo / Bielefeld) Neue Anwendungsfelder von 5G in der beruflichen Bildung, der Mobilität und der Automatisierung erschließen drei neue Projekte in OWL, die in der Ausschreibung 5G.NRW des Landes Nordrhein-Westfalen zur Förderung empfohlen wurden, in Summe mit bis zu 6,8 Mio Euro. Im Lemgoer Projekt "5G SIMONE" erforscht das Fraunhofer IOSB-INA gemeinsam mit der TH OWL die Möglichkeiten und Grenzen des Mobilfunkstandards im Kontext des ÖPNV der Zukunft.
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Nachhaltigkeit und Digitalisierung – Kaffeebecher vereint Deutschlands Wirtschaftsziele

(Lemgo / Mettmann) Rund um das vom BMWi mit 2 Mio. Euro geförderte KI Reallabor hat sich eine Kooperative aus zehn Partnern gebildet, welche in der SmartFactoryOWL in Lemgo gemeinsam eine digitale und nachhaltige Kunststoffproduktion der Zukunft entwickeln, inmitten des Spitzenclusters Intelligente Technische Systeme Ostwestfalen-Lippe (it‘s OWL).
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Fraunhofer demonstriert Data Spaces im Energiesektor am Beispiel grünen Wasserstoffs

Die Digitalisierung der Energiewende hat das Ziel, Daten einer Vielzahl dezentraler Stromerzeuger nutzbar zu machen. Wie sich dies effizient gestalten und sich gleichzeitig die digitale Souveränität der Unternehmen wahren lässt, zeigt ein Demonstrator mit dem Konzept eines International Data Spaces.
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Gemeinwohl durch kommunale Datenkompetenz

Wie können Kommunen die zunehmenden Anforderungen der städtischen Digitalisierung bewältigen? Welche Handlungsempfehlungen lassen sich für kommunale Verwaltung ableiten? Im vom BBSR geförderten Projekt »KoDaKo« erforschen das Fraunhofer IOSB-INA, das Fraunhofer IAO und das Institut für Innovation und Technik (IIT) konkrete, anwendungsorientierte Ansätze zum Auf- und Ausbau von Datenkompetenzen im kommunalen Umfeld.
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Fraunhofer 5G-Anwendungszentren bringen neuen Mobilfunkstandard standortübergreifend in die industrielle Praxis

Paderborner Maschinentechniker wartet Fräsmaschine in Aachen. IT-Expertin in Lemgo liest die Echtzeitdaten der Stuttgarter Fertigungsstraße aus. Live-Maschinen- und Sensordaten erlauben industrielle Kommunikation ohne Verzögerung. Mit Szenarien wie diesen setzen mehrere Fraunhofer-Institute den neuen Mobilfunkstandard 5G in industriellen Fallbeispielen um. In ihren Anwenderzentren gehen sie gemeinsam der Frage nach, welche Möglichkeiten 5G für die Kommunikation zwischen Maschinen an verschiedenen Industriestandorten in ganz Deutschland bietet.
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Reglerbasiertes Koexistenzmanagement für Funkkommunikationssysteme

Das Projekt REBAKO – Reglerbasiertes Koexistenzmanagment verschiedenartiger Funkkommunikationssysteme - widmet sich der gleichzeitigen Nutzung verschiedenartiger Funkkommunikationssysteme im Produktionsumfeld.
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Anlaufstelle Digitalisierung: Smart-City-Projektbüro eröffnet

Die neue Anlaufstelle für alle Anliegen rund um das Smart-City-Projekt „digital.interkommunal“ der Gemeinde Kalletal und der Alten Hansestadt Lemgo ist eröffnet. Das Projektbüro befindet sich an der Lemgoer Mittelstraße. Projektleiterin Nicole Baeumer wird mit ihrem Team von dort aus nicht nur mit den politischen Gremien und Verwaltungen im Austausch stehen, sondern vor allem mit den Bürgerinnen und Bürger und weiteren Interessensgruppen.
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