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  • Fünf Fraunhofer Institute am Daten-Kompetenzzentrum beteiligt / 2022

    „Smart City Daten auf ein solides Fundament stellen“

    17. Januar 2022

    Fünf Fraunhofer-Institute, darunter das Fraunhofer IOSB-INA, haben sich vor fast einem Jahr aus der Morgenstadt-Initiative heraus an der Ausgründung des Daten-Kompetenzzentrum für Städte und Regionen (DKSR) beteiligt. Hervorgegangen ist die Ausgründung aus einer gemeinsamen Initiative von Fraunhofer, der Deutschen Telekom, Urban Software Institute und axxessio. Ziel des DKSR ist es, Städte, Kommunen und Regionen in den unterschiedlichen Handlungsfeldern der digitalen Transformation mit unterschiedlichen Leistungen zur Daten- und Handlungssouveränität zu verhelfen. Das in ganz Deutschland vernetzte Team mit Sitz in Berlin möchte diese Souveränität technisch und möglichst pragmatisch umsetzen, um den Akteuren in den Digitalisierungsstäben der Städte eigenverantwortlich betriebene Lösungen zu ermöglichen. Die gemeinsame Bündelung der Kompetenzen aus den Instituten und den Partnerunternehmen heraus hat schon im ersten Jahr Erfolge verzeichnen können, vor allem im Bereich der strategischen urbanen Datennutzung.

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  • M.Sc. Harry Fast und M.Sc. Andrej Friesen haben die mobile Sensordatenerfassungsplattform INAcarry 5G entwickelt und erstmalig im realen Betrieb der CUNA-Produktion in der SmartFactoryOWL eingesetzt: Es werden hochaufgelöste und dynamische Prozess- und Umgebungsdaten wie Beschleunigungen im dreidimensionalen Raum, Geräusche über ein Mikrofon sowie Videodaten aufgenommen und über eine 5G-Kommunikation an einen Server übertragen.

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  • Wie macht die intelligente Nutzung von Daten Fabriken fit für die Zukunft? Im Projekt „Datenfabrik.NRW“ erarbeiten vier Fraunhofer-Institute (Entwurfstechnik Mechatronik IEM, Materialfluss und Logistik IML, Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB und Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS) konkrete Anwendungen für den vielfältigen Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Produktion und setzen diese in realen Produktionsumgebungen bei CLAAS und Schmitz Cargobull um. Das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Zukunftsprojekt mit 9,2 Mio. Euro. Die Kompetenzplattform KI.NRW nimmt die Datenfabrik.NRW als KI-Flagshipprojekt in ihr Netzwerk auf.

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  • (Lemgo) Nachdem sich die Entwickler der Stührenberg GmbH und Fraunhofer-Forscher aus Lemgo bereits mit intelligenten Lichtsignalanlagen (LSA) beschäftigt haben, folgt nun der nächste Schritt: Ab Oktober 2021 bringen die Projektpartner die künstliche Intelligenz (KI) auch in Ampeln für die Fußgängerquerung. Die Forschungsfragen richten sich dabei auf die Verringerung von Wartezeiten, Erhöhung der Sicherheit und Rücksicht auf vulnerable Personen. Möglich macht dies das BUndesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI:) Im Projekt „KI4PED“ soll ein innovativer Ansatz zur bedarfsgerechten Steuerung für Fußgängerampeln entwickelt werden. Wie auch bei dem Vorgängerprojekt für Autoverkehr gilt: Sollte die Technologie auf eine reale Verkehrssituation anwendbar sein, ist das Potenzial im Falle einer Skalierung enorm. Das Projekt läuft zunächst bis zum Juli 2022 und wird im Rahmen der Innovati-onsinitiative mFUND mit insgesamt 95.566 Euro durch das BMVI gefördert.

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  • (Lemgo / München) Die großen Herausforderungen, vor denen die deutschen Städte und Kommunen in Deutschland stehen, stehen im Zeichen der Digitalisierung und sich im Wandel befindlichen Demografie. Die Ziele sind klar: nachhaltiges Wirtschaften bei gleichzeitigem Wachstum der Wirtschaft und die Verbesserung der Lebensqualität im urbanen Raum.

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  • (Lemgo / Bielefeld) Neue Anwendungsfelder von 5G in der beruflichen Bildung, der Mobilität und der Automatisierung erschließen drei neue Projekte in OWL, die in der Ausschreibung 5G.NRW des Landes Nordrhein-Westfalen zur Förderung empfohlen wurden, in Summe mit bis zu 6,8 Mio Euro. Im Lemgoer Projekt "5G SIMONE" erforscht das Fraunhofer IOSB-INA gemeinsam mit der TH OWL die Möglichkeiten und Grenzen des Mobilfunkstandards im Kontext des ÖPNV der Zukunft.

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  • Wie können Kommunen die zunehmenden Anforderungen der städtischen Digitalisierung bewältigen? Welche Handlungsempfehlungen lassen sich für kommunale Verwaltung ableiten? Im vom BBSR geförderten Projekt »KoDaKo« erforschen das Fraunhofer IOSB-INA, das Fraunhofer IAO und das Institut für Innovation und Technik (IIT) konkrete, anwendungsorientierte Ansätze zum Auf- und Ausbau von Datenkompetenzen im kommunalen Umfeld.

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  • Paderborner Maschinentechniker wartet Fräsmaschine in Aachen. IT-Expertin in Lemgo liest die Echtzeitdaten der Stuttgarter Fertigungsstraße aus. Live-Maschinen- und Sensordaten erlauben industrielle Kommunikation ohne Verzögerung. Mit Szenarien wie diesen setzen mehrere Fraunhofer-Institute den neuen Mobilfunkstandard 5G in industriellen Fallbeispielen um. In ihren Anwenderzentren gehen sie gemeinsam der Frage nach, welche Möglichkeiten 5G für die Kommunikation zwischen Maschinen an verschiedenen Industriestandorten in ganz Deutschland bietet.

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