Fraunhofer eröffnet „Humanoid Robots Experience Lab“ mit großer Resonanz
Mit 120 Gästen aus Industrie, Mittelstand, Forschung und Technologieentwick-lung ist das Humanoid Robots Experience Lab des Fraunhofer IOSB erfolgreich auf dem Innovation Campus Lemgo eröffnet worden. Die bereits im Vorfeld schnell ausgebuchte Veranstaltung unterstrich die hohe Relevanz humanoider Robotik für die industrielle Praxis und entfaltete eine starke Strahlkraft in Ostwest-falen-Lippe und darüber hinaus.
Keynotes, Podiumsdiskussionen unter anderem mit Vertretern der Unternehmen Audi und terra Robotics, eine Paneldiskussion und World Cafés boten Raum für den Austausch über technologische Möglichkeiten, wirtschaftlich sinnvolle Anwendungen und offene Fragen. Eine Keynote von Audi brachte die Perspektive eines industriellen Anwenders ein. Auf dem Marktplatz in der SmartFactoryOWL konnten die Gäste verschiedene Robotersysteme unmittelbar erleben. Live-Demonstrationen veranschaulichten Einsatzmöglichkeiten in Transport und Logistik, Maschinenbedienung, Qualitätskontrolle und Montageassistenz. Weitere Themen waren das Imitationslernen, die Teleoperation sowie sichere Ortungs- und Vernetzungslösungen.
„Die große Resonanz zeigt, dass Unternehmen bei dem Thema schnell fundierte Orientierung haben möchten. Sie wollen wissen, wo humanoide Robotik bereits heute einen Mehrwert bietet und wie sich die Systeme sicher und vor allen Dingen wirtschaftlich in bestehende Strukturen integrieren lassen“, erklärt Institutsdirektor Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jasperneite. Genau hier setzt das Humanoid Robots Experience Lab mit seinem Leitgedanken „Test before invest“ an: Technologien sollen zunächst herstellerunabhängig erlebt, erprobt und sachlich bewertet werden.
„Mit unseren praxisnahen Formaten schaffen wir einen offenen Raum, in dem Unternehmen ihre konkreten Bedarfe, relevanten Schnittstellen und Potenziale für den Einsatz humanoider Robotik systematisch identifizieren können. Gemeinsam entwickeln wir daraus realistische Anwendungsszenarien und zeigen, welche nächsten Schritte sinnvoll sind“, ergänzt Prof. Dr. rer. nat. Klaus Neumann, Gruppenleiter Kognitive Automation am Fraunhofer-Institut in Lemgo.
Eine Besonderheit ist das standortübergreifende Konzept mit drei klaren Anwendungsschwerpunkten. Karlsruhe widmet sich Sicherheitsanwendungen und dem Bauwesen. Lemgo fokussiert die Unterstützung von Mitarbeitenden im Produktionsumfeld. Ilmenau untersucht Einsatzmöglichkeiten in kommunalen und öffentlichen Dienstleistungen. So verbindet das HREL industrielle, sicherheitsrelevante und öffentliche Perspektiven in einem gemeinsamen Kompetenznetzwerk. In Lemgo ermöglicht die direkte Einbindung in die SmartFactoryOWL Erprobungen unter realitätsnahen Produktionsbedingungen.
Nach dem erfolgreichen Auftakt beginnt nun die konkrete Zusammenarbeit mit der Wirtschaft: Unternehmen aus Mittelstand und Industrie sind eingeladen, die individuellen Formate und Angebote des Humanoid Robots Experience Lab zu nutzen. Gemeinsam mit Fraunhofer können sie eigene Anwendungsfälle analysieren, Technologien praktisch testen und passgenaue Pilotprojekte sowie Roadmaps entwickeln. So lässt sich das Potenzial von Robotik und humanoiden Systemen sachgemäß, zielgerichtet und mit geringem Investitionsrisiko für das eigene Unternehmen erschließen. Erste Anlaufstelle hierfür ist das Team der SmartFactoryOWL rund um Nissrin und Sascha Heymann (nissrin.heymann@iosb-ina.fraunhofer.de).
Eine Besonderheit ist das standortübergreifende Konzept mit drei klaren Anwendungsschwerpunkten. Karlsruhe widmet sich Sicherheitsanwendungen und dem Bauwesen. Lemgo fokussiert die Unterstützung von Mitarbeitenden im Produktionsumfeld. Ilmenau untersucht Einsatzmöglichkeiten in kommunalen und öffentlichen Dienstleistungen. So verbindet das HREL industrielle, sicherheitsrelevante und öffentliche Perspektiven in einem gemeinsamen Kompetenznetzwerk. In Lemgo ermöglicht die direkte Einbindung in die SmartFactoryOWL Erprobungen unter realitätsnahen Produktionsbedingungen.
Nach dem erfolgreichen Auftakt beginnt nun die konkrete Zusammenarbeit mit der Wirtschaft: Unternehmen aus Mittelstand und Industrie sind eingeladen, die individuellen Formate und Angebote des Humanoid Robots Experience Lab zu nutzen. Gemeinsam mit Fraunhofer können sie eigene Anwendungsfälle analysieren, Technologien praktisch testen und passgenaue Pilotprojekte sowie Roadmaps entwickeln. So lässt sich das Potenzial von Robotik und humanoiden Systemen sachgemäß, zielgerichtet und mit geringem Investitionsrisiko für das eigene Unternehmen erschließen. Erste Anlaufstelle hierfür ist das Team der SmartFactoryOWL rund um Nissrin und Sascha Heymann (nissrin.heymann@iosb-ina.fraunhofer.de).
Institutsteil für industrielle Automation INA